Tennis-Ellenbogen, Golfer-Ellenbogen oder Maus-Ellenbogen


Schon lange sind Ellbogenschmerzen nicht nur den Sportarten wie Tennis oder Golf zuzuordnen. Man unterscheidet 3 Krankheitsbilder: Tennis-Ellenbogen, Golfer-Ellenbogen und Maus-Ellenbogen.
Bei einem Tennis-Ellenbogen handelt es sich um eine so genannte Sehnenansatzentzündung (=Ansatztendinose) der Unterarmstreckmuskulatur, die in der Regel durch Überbeanspruchung im Beruf, oder auch Sport hervorgerufen wird. Bei einem Golfer-Ellenbogen handelt es sich um eine Überbeanspruchung der Unterarmbeugemuskulatur. Der Tennisellenbogen macht an der Außenseite des Ellenbogens schmerzen, der Golfer-Ellenbogen an der Innenseite des Ellenbogens.
Sowohl beim Tennisarm wie auch beim Golfer-Ellenbogen können die Schmerzen bis in die Hand und die Finger ausstrahlen. Dadurch sind auch alltägliche Bewegungen nur noch eingeschränkt möglich. Im weiteren Krankheitsverlauf kann es auch zu einem Kraftverlust in den Fingern kommen, so dass die Patienten unter Umständen kaum noch eine Kaffeetasse oder einen Stift halten können.
Ein Mausarm äußert sich hauptsächlich durch ein Missempfinden und einen Kraftverlust im betroffenen Arm. Zu echten Schmerzen kommt es erst im weiteren Verlauf der Erkrankung. Weitere Symptome bei einem Mausarm sind, Taubheitsgefühle und Kribbeln in den Fingern, Versteifen der Schulter, Arme und Hände, Koordinationsstörungen in Armen und Händen, kalte und schmerzende Hände nach dem Aufstehen.

In der Osteopathie-Praxis von Thorsten Schulz schaut man sich nicht nur den betroffenen Ellenbogen an, sondern auch die Statik des Patienten. Das heißt, wie steht und geht der Patient. Anschließend folgt eine genauere Untersuchung der HWS und der BWS sowie das Kiefergelenk, die Organbeweglichkeit und natürlich der Ellenbogen. 

Hierzu ein Beispiel aus der Praxis: Eine Patientin über 50 Jahre alt, kam in die Praxis für Osteopathie von Thorsten Schulz mit einem chronischen Tennisellenbogen. Die lokale Behandlung vom Physiotherapeuten und das Spritzen des Ellenbogens vom Arzt brachten nicht die gewünschten Ergebnisse. Auffällig bei der Patientin war ein Schulterhochstand auf der betroffenen Seite, eine deutliche Rotationseinschränkung der HWS. Morgendlicher Kopfschmerz und eine seitliche Verlagerung des Kiefers bei Mundöffnung, sowie die klassische Ansatzreizung des Ellenbogens. Es stellte sich im Gespräch dann heraus, dass die Patientin diese Problematiken erst bekam, nachdem mehreren neuen Kronen und eine neue Brücke eingesetzt wurden. Durch gezielte Osteopathischen Techniken am Atlas im Bereich der Craniosacralen Therapie, Korrekturen der BWS und der Speiche konnte der Patientin geholfen werden. Für den Erfolg der Behandlung war eine gute Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ihrem Zahnarzt sehr wichtig.


Auszug aus: "Hallo Wochenende", 01.09.2018

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